Moro II

Moro II

Geschlecht:Rüde, kastriert
wartet in:Deutschland, Auffangstation
wartet seit:Aug. 2020 (bei FBM seit Okt. 2019)
geboren am:01.01.2011
Größe:ca. 66 cm
Mittelmeerkrankheiten:negativ
Patenschaft:Moro würde sich über eine Patenschaft freuen.
Paten:Dorothee H.
Besonderheit:ruhig, etwas vorsichtig
Adoptionsvoraussetzung: 
letztes Update:27.09.2020

Was wir über Moro erzählen können ...

13.08.2019

Moro kam Ende Oktober 2019 in die Obhut der Fundación Benjamín Mehnert. Er stammt aus der Campiña, genauer gesagt aus einem Dorf, das ca. 70 km südöstlich von Sevilla liegt, in einem Gebiet, das durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt ist. Hier finden sich weite Getreidefelder, die im Winter als Gelände für die Hasenjagd prädestiniert erscheinen. Als Moro zur FBM kam, war er schon achteinhalb Jahre alt. Das ist ein hohes Alter für einen Galgorüden in Spanien und es lässt sich daher vermuten, dass er dieses nur erreicht hat, weil er als Zuchtrüde eingesetzt worden war, bis sein Galgouero schließlich doch keine Verwendung mehr für ihn hatte, nun zu Beginn der Jagdsaison. Aber damit befinden wir uns bereits im Bereich der Spekulation, denn tatsächlich wissen wir von Moro außer diesen Eckdaten – Alter und Herkunft – nichts weiter. Das macht aber nichts, denn wir werden ihn bald zu uns ins Fränkische Seenland holen und ihn dann selbst kennenlernen.

Moro wird bald 10 Jahre alt und es wird Zeit, dass er die Geborgenheit eines Zuhauses kennenlernt und erfährt, wie es ist, Bestandteil einer Familie zu sein, die ihn liebt und zu ihm hält, ganz gleich, was passiert.

Update 23.08.2020

Moro ist bei uns im Fränkischen Seenland angekommen. Nun sucht er von hier aus seine Familie.

Der große, kräftige Moro ist im Grunde sehr gemütlich, in der Sonne liegen, oder im Schatten, je nachdem, aber wenn es ums Fressen geht wird er lebhaft. Da musste er hier anfangs etwas gebremst werden. Aber Moro will dann doch, wie alle Hunde, ein harmonisches Zusammenleben. Inzwischen hat er schon erkannt, er muss hier nicht hungern, alle kriegen ihren Teil ab. 

26.09.2020

Moro hat sich in den vergangenen Wochen bei uns sehr positiv entwickelt. War er anfangs stets in Sorge, er könnte bei der Verteilung des Futters zu kurz kommen, so hat er nun erkannt, dass er hier keinen Überlebenskampf führen muss. Steht ein Mensch beim Füttern dabei, kann Moro nun ganz manierlich seinen Napf leeren und die anderen in Ruhe fressen lassen. Geht ein anderer Galgo Moro an, sucht er keinen Streit, ganz im Gegenteil, er flüchtet sofort in die schützende Hütte. In tiefstem Herzen ist Moro eine Mimose mit einer ganz zarten Seele.

Moro wird in seiner derzeitigen Galgo-WG als sozialverträglicher, freundlicher Mitbewohner von allen geschätzt. Draußen teilt er sich gerne einen Platz in der Sonne mit einem der anderen Galgos. Möchte er ein ausgiebigeres Nickerchen halten, was regelmäßig der Fall ist, zieht Moro sich in das Blockhaus zurück. Er schätzt die weichen Betten hier sehr. Große Liegeschwielen legen Zeugnis davon ab, dass für solchen Komfort in seinem bisherigen Leben kein Platz war.

Auf der Wiese zeigt Moro uns dann, dass er mit seinen gut neuneinhalb Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Da zieht er mit dem jüngsten und agilsten seiner Mitbewohner, mit Claster, weite Bahnen und kann gar nicht genug bekommen von dem gemeinsamen Jagdspiel. Oft ist es dann sogar Moro, der Claster zum Weiterspielen auffordert. Es ist, als wollte dieser altgediente Recke nun endlich die unbeschwerten Seiten eines Galgolebens in vollen Zügen genießen.

Dazu gehören auch schöne Spaziergänge an der Leine, die Moro in vorbildlicher Weise ohne zu ziehen absolviert. Beim Losgehen springt Moro vor lauter freudigem Überschwang zwei-, dreimal in die Leine, aber dann läuft er mustergültig mit einem mit. Hundebegegnungen verlaufen entspannt. Bellen, sich vor dem anderen aufbauen und den Zampano geben … das ist unter Moros Würde.

In dem knappen Jahr, das Moro bei der Fundación Benjamín Mehnert verbrachte, hat er bereits viele seiner Unsicherheiten abgelegt. Zu seinen Bezugspersonen ist er sehr anhänglich. Er sucht und genießt ihre Nähe, ohne dabei je aufdringlich zu werden. Neuerdings hat Moro sich eine für diesen zurückhaltenden Burschen regelrecht verwegene Begrüßungzeremonie angewöhnt: er stupst seine Bezugsperson von hinten mit der Nase an, um seine Freude und Vertrautheit zum Ausdruck zu bringen.

Es ist beglückend, Moro nun endlich erste Schritte in ein entspanntes und erfülltes Hundeleben machen zu sehen. Wer möchte diesen liebenswerten Rüden dabei auf seinem weiteren Lebensweg begleiten?

Update 27.09.2020

Ein Video von Moro:

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Ansprechpartner:Bianca Seefeld
Email:bianca.seefeld@galgorettung-fs.de
Tel.:09173 79916
Ort:91177 Thalmässing